Vorweg lässt sich wohl sagen, dass Jando weiß worüber er schreibt: Aufgewachsen in der Nähe der norddeutschen Küste lernte er schnell die Liebe und Nähe zum Meer kennen.
Als Frühstarter kann man Jando nicht gerade bezeichnen. In der Schule tat er nur das Nötige: Aufsätze schreiben und Sport treiben.
Er träumte davon sein Leben so zu leben, wie er es sich vorstellte. Dass dieses alles nicht so einfach war, wie er es sich vorstellte, lernte er schnell kennen. Als seine Eltern ihn wegen neuer Perspektiven aber gegen seinen Willen zu seinem Onkel schickten, rebellierte er. Um seinen Eltern zu zeigen, dass dieses nicht mit ihm möglich war, erzielte er das beste Abschlusszeugnis, das ein Schüler erreichen konnte. Die beste Note war eine „4“. Ansonsten hagelte es „5“ und „6“. Damit musste er sich notgedrungen um einen Ausbildungsplatz bewerben. Mit diesem hervorragendem Exemplar gelang es ihm einen Gastronomen zu überzeugen. Leider stellte sich bald heraus, dass dieser „alte Herr“ die deutsche Kriegsgeschichte wohl falsch verstanden hatte. Dies teilte Jando ihm auch unmissverständlich mit! Daraufhin gab es zwischen Nachtschicht und Gläser spülen nicht viel Erheiterndes in seiner dreijährigen Lehrzeit. Doch hatte Jando inzwischen seinen Traum gefunden. Er wollte unbedingt zum Fernsehen. Die Welt, die er bisher nur vom Bildschirm kannte, faszinierte ihn. Der Wunsch, einmal dort zu landen, aber auch der Versuch des „alten Chef“ seine Ausbildung vorzeitig abzubrechen, ließ ihn diese erfolgreich zu Ende bringen.
Der plötzliche Tod seines Vaters riss aber dann eine große Lücke in das Leben von Jando. Viele unausgesprochene Themen blieben offen, Fragen unbeantwortet und machten ihm klar, dass einem manchmal nur wenig Zeit bleibt. Das neue Bewusstsein alles sofort anzusprechen und danach zu handeln, war für Jandos weiteres Leben ausschlaggebend.
Um dem näher zu kommen, machte er an einer Heimvolkshochschule in Ostfriesland, seinen erweiterten Realschulabschluss. Dieser ermöglichte ihm, an der Zulassungsprüfung der Universität teilzunehmen.
Da inzwischen die Zeit der „musikalischen Headbangen“ angesagt war, blieb bald wenig Zeit zwischen Pearl Jam, Nirvana, Bush, Fußball und Partys sich weiter auf das intensive Lernen zu konzentrieren. Doch nach einer langen Partynacht sah Jando im Fernsehen eine Wiederholung einer Talkshow. Noch am selben Morgen schrieb er eine Bewerbung an die Produktionsfirma in Köln. Als er mit seinen Freunden darüber sprach, belächelten sie ihn. „Ja, Ja, Jando träume Du mal weiter!“
Nach drei Tagen kam ein Anruf aus Köln, er könnte in der nächste Woche zu einem Vorstellungsgespräch kommen. Es würde noch ein Praktikant gesucht.
Jando überlegte kurz, ob er für das Gespräch seine inzwischen langen Haare abschneiden sollte. Verwarf diesen Gedanken aber sofort, da diese zu seiner Persönlichkeit gehörten. Als das “Landei“ Jando zum ersten Mal auf dem riesigen Produktionsgelände stand, war ihm klar, hier wollte er bleiben.
Schon nach drei Tagen kam die Zusage: In zwei Wochen anfangen! So begann seine "TV-Karriere" als Praktikant bei der damals bekanntesten deutschen TV-Talkshow. Er machte dann anschließend ein Volontariat, wobei er dabei merkte, dass er sich seinen Traum anders vorgestellt hatte. Erschwerdend kam dazu, das er seine Nordsee mit der steifen Brise um seine Nase herum vermisste.
So brach Jando seine Zelte in Köln ab und ging zurück in seine Heimat an die Nordsee. Warum nicht das erlernte in seiner Heimat umsetzen, nach seinen Vorstellungen! Zusammen mit einem Bekannten gründete er eine eigene Firma. Hier konnte er seiner Kreativität und den vielen Ideen freien Lauf lassen. Er schien an seinem Ziel angelangt. Doch die Auftragslage wurde schlechter, die Schuldensumme größer und als sich dann auch noch die Bank verweigerte, war es geschehen. Jando stand mit vielen Schulden da. Er war am Ende und sah kein Licht mehr im Dunkeln. Was sollte er nur machen? Eines war ihm aber klar! Seine Träume durften so nicht enden!
Nach langer Zeit nahm er sich wieder sein Buch „Windträume“, das er vor knapp sieben Jahren geschrieben hatte, und las es durch. Es gab ihm Mut. Nie hätte er damals gedacht, dass er jetzt selber daraus Hoffnung schöpfen konnte. Er überarbeitete es und fand einen Verlag, der es veröffentlichte.
Ein neuer Traum –
Jando steckte den „Kopf nicht in den Sand“. Er hat es geschafft „in dem dunklen Tunnel wieder Licht zu sehen“. Es gelang ihm, in einer Firma angestellt zu werden. Er hat es geschafft, "in dem dunklen Tunnel wieder Licht zu sehen."
Nun kann er sich voll und ganz seiner Leidenschaft dem Schreiben widmen. Er schreibt im Auftrag: Biografien, Familienchroniken, Reden und Vorträge. Jando wird außerdem gerne als Gastredner zum Thema „Positives Denken und deren Wirkung“ eingeladen. Er zitiert dabei aus seinem Buch Windträume und bindet seine zahlreichen Aphorismen als Gesprächsgrundlage für eine anschließende Diskussionsrunde mit ein.
Jando unterstützt mit seinen Möglichkeiten den Verein „Ein Herz Für Kinder“. Im letzten Jahr konnte man ihn, zusammen mit der Sängerin Isgaard, für eine private Buchlesung ersteigern. Die Versteigerungssumme kam hilfebedürftigen Kindern zu Gute. Zusätzlich verfasste er noch eine exklusive Weihnachtsgeschichte „Sternenreiter“, die bei der Partnervermittlung Neu.de mit Klicks bewertet werden konnte. Jeder Klick war 1.-Euro. Die Gesamtsumme kam ebenfalls „Ein Herz Für Kinder“ zu Gute.
Durch seine Buch Windträume, in der die Robbe „Jova“ eine Hauptrolle spielt, ist Jando den Seehunden näher gekommen. Umso mehr war sein Entsetzen groß, als er von der Quälerei der Robben durch den Menschen erfahren musste. Seitdem únterstützt er die Anti-Pelz-Kampagnen der PETA um auf die „Quälerei der Robben durch den Menschen“ aufmerksam zu machen. Antjeca ist Jandos jüngere Schwester. Schon als kleines Mädchen malte und zeichnete sie, füllte damit Papier, Bücher, Tapeten, Tische…